HeatResilientCity II

Hitzeanpassung urbaner Gebäude- und Siedlungsstrukturtypen — Akteursorientierte Umsetzungsbegleitung zur Stärkung der Klimaresilienz und Gesundheitsvorsorge

Abschlussveranstaltung
Hitzeanpassung in der Stadt: Wissen und Beispiele für die Umsetzung

22.09.2022, 14:00 – 17:20 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Nach fünf Jahren gemeinsamer Forschung zur Hitzeanpassung von Stadtquartieren findet am 22.09.2022 von 14:00-17:20 Uhr die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes HeatResilientCity statt. In zwei Dialog-Sessions, die im Rahmen der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden stattfinden, werden Wissen und Beispiele für die Umsetzung der Hitzeanpassung in der Stadt vermittelt. Die Veranstaltung richtet sich dabei vor allem an Praktikerinnen und Praktiker aus Verwaltungen und Planungsbüros.

Im ersten Teil werden praxisrelevante Forschungsergebnisse zur Hitzeanpassung von Gebäuden und Freiräumen sowie Aspekte der Gesundheitsvorsorge erklärt. Im zweiten Teil werden in einem moderierten Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Dresdener und Erfurter Stadtverwaltungen Erkenntnisse, Fortschritte und Hemmnisse bei der Anpassung an Hitze in der kommunalen Verwaltungspraxis thematisiert. Frage- und Diskussionsrunden in Kleingruppen ermöglichen im Anschluss einen intensiven Austausch zu den Themen der Veranstaltung. Die Teilnahme an den beiden Dialog-Sessions ist kostenlos. Das Projektteam freut sich auf Ihre Teilnahme!

Anmeldung zur Abschlussveranstaltung

Weitere Informationen zur IÖR-Jahrestagung

 

 

Programm für die Abschlussveranstaltung
als Dialog-Sessions im Rahmen der IÖR-Jahrestagung Raum & Transformation: Lebenswerte Zukünfte

13:15-13:45

Keynote der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung von Prof. Cordula Kropp

Session B4:
Hitzeanpassung für Gebäude, Freiräume und Gesundheit – Relevante Forschungsergebnisse für die Praxis erklärt

14:00-14:15

Einführung in das Verbundprojekt HeatResilientCity und die Veranstaltung
Dr. habil. Regine Ortlepp und Dr. Janneke Westermann, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

14:15-15:00

Was tun gegen zu viel Wärme im Gebäude? Strategien zur Anpassung von Wohngebäuden
Prof. Dr. Thomas Naumann*, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Wie können Anpassungsmaßnahmen priorisiert werden? Simulationsergebnisse und Indikatoren zur Prüfung der Wirksamkeit
Dr. Uta Moderow*, Technische Universität Dresden

Wie kann die Wirksamkeit von Anpassungsmaßnahmen an Hitze in Gebäuden und Freiräumen bewertet werden? Das HRC-Hitzetool
Till Fügener*, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

Wer kann etwas für die gesundheitliche Hitzevorsorge tun? Prävention am Beispiel des Hitze-Handbuchs für Dresden-Gorbitz
Marit Gronwald*, Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden

15:00-15:30

Kaffeepause

Session C4:
Hitzeanpassung umsetzen – die kommunale Verwaltungspraxis im Fokus

15:30-15:50

Klimaanpassungs-Governance – Umsetzungshemmnisse und Handlungsempfehlungen für Kommunalverwaltungen am Beispiel Dresden und Erfurt
Anja Wolter*, ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt und Alfred Olfert, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

15:50-16:30

Wie wirkt ein Verbundvorhaben wie HeatResilientCity?
Welche Erkenntnisse, Fortschritte und Hemmnisse gibt es bei der Umsetzung der Hitzevorsorge in der Stadtverwaltung?
Ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Dresdener und Erfurter Stadtverwaltungen
Moderation: Gérard Hutter und Alfred Olfert, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

16:30-16:40

Pause

16:40-17:10

Dialog-Format in Kleingruppen unter Leitung der Referentinnen und Referenten (*): Frage- und Diskussionsrunden zu den Vortragsthemen und darüber hinaus. Dabei auch Präsentation von Transferprodukten aus HeatResilientCity.
Ein Wechsel der Gruppe ist nach 15 Minuten möglich.  

17:10-17:20

Zusammenfassung der Ergebnisse und Abschluss
Dr. habil. Regine Ortlepp, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung